Programm
Geniessen Sie Klassik in einer lockeren und lässigen Atmosphäre.
Oktober 2026
«Im europäischen Salon»
Leise Kunst und grosser Auftritt
David Castro Balbi, Violine | Marian Rosenfeld, Klavier
Werke von C. Schumann, Beethoven, Ravel und Kreisler
Diese Musik ist nicht für die grosse Geste des Konzertsaals gedacht, sondern für die Nähe: Schon Beethoven schreibt seine Violinsonate für einen kunstsinnigen Kreis; im 19. Jahrhundert wird der Salon dann zu einem wichtigen Ort des kulturellen Lebens, an dem Musik, Gespräch und gesellschaftlicher Austausch zusammenfinden. Clara Schumanns Romanzen, Kreislers charmante Miniaturen und Ravels funkelnde Tzigane führen diesen Gedanken weiter – jedes Werk auf seine eigene Weise kunstvoll, persönlich und zugleich zugänglich. So entsteht eine Reise durch Europa und durch die Zeit: von klassischer Klarheit über romantische Innigkeit und Wiener Esprit bis zu französischer Virtuosität. Ein Programm mit hoher Kunst, leichter Hand und grosser Nähe zum Publikum.
November 2026
Grosse Gala zur Vorweihnachtszeit
Ein ausserordentlicher Abend mit hochkarätigen Gästen und Musik auf höchstem Niveau
Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran | Joel Marosi, Cello | David Desimpelaere, Kontrabass | Marian Rosenfeld, Klavier
weitere Details werden später bekannt gegeben.
Ein stimmungsvolles Ambiente, hochkarätige Künstler:innen und ein sorgfältig zusammengestelltes Programm versprechen einen besonderen Konzertabend. Freuen Sie sich auf aussergewöhnliche Musiker:innen in einer selten zu erlebenden Konstellation und auf einen Abend, der musikalischen Genuss mit persönlicher Begegnung verbindet. In der Konzertpause erwartet Sie ein Apéro riche. Der Erlös fliesst direkt in die kommenden Konzerte und trägt dazu bei, die Weiterführung unserer Veranstaltungen nachhaltig zu sichern.
Dezember 2026
Musik & Geist: Weihnachten – das grosse Mysterium in Wort und Klang
Ein Blick hinter die versteckte Botschaft einer magischen Zeit
Marian Rosenfeld, Klavier | Markus Marthaler, Text und Lesung
15. Dezember 2026 um 19:30 | St. Charles Hall, Meggen
18. Dezember 2026 um 19:30 | Musik Hug, Bülach
Weitere Informationen auf www.musikundgeist.ch
Februar 2027
«Ohrenschmaus trifft Ohrwurm»
Grosse Gefühle, freche Klänge und ein echter Gassenhauer
Anastasia Schmidlin, Klarinette | Samuel Niederhauser, Cello | Marian Rosenfeld, Klavier
Werke von Bruch, Muczynski und Beethoven
In diesem Konzert schaffen drei ganz unterschiedliche Instrumente gemeinsam eine eigene Klangwelt. Zarte Töne, stille Momente und große Gefühle wechseln sich ab mit feinem Humor, frechen Kanten, Spannung und Rhythmus. Mit virtuoser Spielfreude finden Klarinette, Cello und Klavier immer wieder neu zueinander – mal innig, mal überraschend, mal voller Witz und Raffinesse. So entsteht ein lebendiges musikalisches Gespräch, das vertraut klingt und doch immer wieder unerwartete Wege nimmt. Ein Abend für offene Ohren – mit Ohrenschmaus, Ohrwurm und einigen Überraschungen.
März 2027
«Ein Hauch Paris»
Passion, Esprit und Noblesse
Milena Marena, Cello | Marian Rosenfeld, Klavier
Werke von Frank und Debussy
Französische Musik kann schwelgen, funkeln, verführen – und im nächsten Moment überraschend klar und zugespitzt sein. Ob weite Bögen, Dramatik und sehnsüchtiger Überschwang bei Franck oder knappe Gesten, elegante Linien und raffinierte Farben bei Debussy: Beide Werke verlangen Cello und Klavier höchste Virtuosität ab. Dabei entsteht ein Spiel mit Klang, Spannung und Ausdruck. Ein Programm voller Passion, Esprit und Noblesse – ganz im Zeichen französischer Musikkultur.
April 2027
Musik & Geist: « Die Quelle der Kunst »
Gedanken um das Nährende im schöpferischen Schaffen grosser Komponisten
Marian Rosenfeld, Klavier | Markus Marthaler, Text und Lesung
15. April 2027 um 19:30 | St. Charles Hall, Meggen
16. April 2027 um 19:30 | Musik Hug, Bülach
Weitere Informationen auf www.musikundgeist.ch
Mai 2027
«In Deinen Armen»
Zwischen Glück, Sehnsucht, Schmerz und Verklärung
Carmela Konrad, Sopran | Marian Rosenfeld, Klavier
Werke von Fauré, Poulenc, Hahn, Strauss und mehr
Dieser Abend ist der Liebe gewidmet. Er erzählt vom ersten zaghaften Gefühl, dem Glück des Verliebtseins, der Sehnsucht nach Nähe und dem Schmerz des Verlusts. Auf den Zauber des Anfangs folgen Erfüllung, Erinnerung und Verklärung. In den Liedern werden diese Empfindungen in vielen Farben hörbar: beglückend, fragil, innig und tröstlich. So lädt dieses Programm dazu ein, die Liebe in ihren vielen Facetten neu zu hören und mitzuerleben.
Juni 2027
«YOUNG EDITION» –Talent Strings Lucerne
Bühne frei für ausserordentliche junge Talente!
Junge Musikerinnen und Musiker der «Talent Strings Lucerne»
Daniel Dodds, Violine | Sylvia Zucker, Viola | Marian Rosenfeld, Klavier
Details werden später bekannt gegeben.
Die Talent Strings Lucerne vereinen junge Musikerinnen und Musiker, die im Rahmen der Talentwoche der Festival Strings Lucerne gefördert werden. Sie stehen am Anfang ihres künstlerischen Weges – und lassen doch bereits
hören, wie viel Reife, Konzentration und Ausdruckskraft in ihnen angelegt ist. Es ist dieses fast paradoxe Zusammenspiel, das ihre Auftritte so fesselnd macht: volle Jugend und zugleich eine künstlerische Ernsthaftigkeit, die bereits weit trägt. So entsteht ein Konzert voller Frische, Hingabe und musikalischer Intensität.
Mi 16.06.2027, 18:30
Ticketpreis: CHF 30,-
Mi 23.06.2027, 18:30
Eintritt frei, Kollekte
Die Musikerinnen & Musiker
Marian Rosenfeld
Marian ist mit dem 2. Preis beim Eurovisionswettbewerb für junge Musiker in Kopenhagen 1986 bis heute die erfolgreichste Schweizerin in diesem Wettbewerb. In eine Musikerfamilie in Luzern geboren, wurde sie schon als Dreizehnjährige in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich aufgenommen und debütierte mit 14 Jahren in der Tonhalle Zürich. Im Verlauf ihres Werdegangs erhielt sie weitere wichtige Impulse von Bruno Canino, Radu Lupu, Bernard Greenhouse und Andràs Schiff.
Sie konzertierte in führenden Häusern Europas, u.a. Wien, Salzburg, Prag, Berlin oder London und wiederholte Einladungen zu Aufnahmen für verschiedene europäische Radio- und Fernsehsender rundeten diese Konzerttätigkeit ab.
Ihre künstlerische Aufgabe sieht sie darin, das gesamte Spektrum von geistig-philosophischen und menschlich emotionalen Bereichen in ihre Interpretation zu integrieren.

David Castro Balbi, Violine
Der französische Geiger David Castro-Balbi ist mehrfacher erster Preisträger internationaler Violin- und Kammermusikwettbewerbe. Er gewann unter anderem den 1. Preis und vier Sonderpreise beim Louis-Spohr-Wettbewerb in Weimar, den 1. Preis der Young Artist Competition in Colorado sowie den 1. Preis des Internationalen Violinwettbewerbs Mirecourt; mit seinem Trio Suyana erhielt er zudem den 1. Preis beim Bacewicz-Wettbewerb in Łódź. Früh wurde er von Seiji Ozawa eingeladen, in der Victoria Hall Genf und im Théâtre des Champs-Élysées in Paris zu musizieren. Er war Konzertmeister der 2. Violinen im Gewandhausorchester Leipzig und konzertiert heute unter anderem regelmässig mit CHAARTS chamber artists.

Carmela Konrad, Sopran
Die Schweizer Sopranistin schloss ihr Doppelstudium in Gesang und Konzertgitarre an der Hochschule Luzern mit Auszeichnung ab und erhielt weitere wichtige künstlerische Impulse in Meisterkursen unter anderem bei Gundula Janowitz und Krisztina Laki. Sie ist Preisträgerin mehrerer Auszeichnungen, darunter des Solistenpreises 2019 des Schwarzwald Musikfestivals und des Mathilde-Müller-Preises 2021. Konzertauftritte führten sie regelmässig ins KKL Luzern; kürzlich war sie zudem mit dem Zürcher Kammerorchester zu erleben. Ihr künstlerisches Profil verbindet stimmliche Präsenz, stilistische Vielseitigkeit und große Bühnenwirksamkeit.

Samuel Niederhauser, Cello
Samuel Niederhauser gehört zu den profiliertesten jungen Schweizer Cellisten seiner Generation. Mit 23 Jahren gewann er die Audition für die Stelle des Solocellisten im Luzerner Sinfonieorchesters. Neben mehreren ersten Preisen bei nationalen und internationalen Wettbewerben erhielt er 2021 den Guy-Fallot-Preis beim Concours de Genève, war 2022 Preisträger des Concours Reine Elisabeth und gewann 2023 den dritten Preis beim Paulo Cello Competition in Helsinki. Samuel spielt dank einer großzügigen Leihgabe auf einem Violoncello von Carlo Giuseppe Testore aus dem Jahr 1690.

Sylvia Zucker, Viola
Die Bratschistin studierte zunächst Violine bei Prof. Sebastian Hamann in Lübeck und Luzern und wechselte 2007 zur Bratsche. Nach Studien bei Michel Rouilly in Zürich schloss sie das Konzertdiplom mit Auszeichnung bei Prof. Isabel Charisius in Luzern ab. Es folgte ein Kammermusikstudium in Salzburg (Hagen Quartett) und in Basel bei Walter Levin und Prof. Rainer Schmidt. Mit dem Gémeaux Quartett gewann sie zahlreiche Preise bei nationalen und internationalen Wettbewerben, unter anderem beim ARD-Wettbewerb. Sylvia Zucker war Mitglied des Lucerne Festival Academy Orchestras unter der Leitung von Pierre Boulez und dem Tonhalleorchester Zürich und ist Solobratschistin der Festival Strings Lucerne.

Milena Marena, Cello
Die junge Cellistin hat sich bereits in jungen Jahren als mehrfach ausgezeichnete Solistin und Kammermusikerin profiliert. Zu ihren Wettbewerbserfolgen zählen Preise beim Murten Classics Cello Competition, beim Schenk Solistenwettbewerb, beim Kiwanis Solistenwettbewerb Zürich sowie weitere Auszeichnungen in Padua, Wien und beim Slava International Cello Competition. Als Solistin und Kammermusikerin ist sie regelmässig in anspruchsvollen Konzertprojekten zu erleben; zugleich setzt sie mit Formationen wie dem Loewe Quartett wichtige künstlerische Akzente. Ihr Profil verbindet technische Souveränität, starke Bühnenpräsenz und eine bereits bemerkenswert eigenständige künstlerische Stimme.

Anastasia Schmidlin, Klarinette
Die junge schweizerisch-russische Klarinettistin Anastasia Schmidlin ist als Solistin, Kammermusikerin und Orchestermusikerin breit gefragt. Als Solistin war sie unter anderem mit dem Luzerner Sinfonieorchester und der argovia philharmonic zu hören und arbeitete mit Persönlichkeiten wie Yuri Temirkanov, Heinz Holliger und Dieter Ammann zusammen. Sie war Solo-Klarinettistin des Ensemble Symphonique de Genève und wird für ihre faszinierende Tonkultur, stupende Technik und immense Ausdruckskraft gelobt. Neben ihrer Konzerttätigkeit unterrichtet sie an der Musikschule Luzern sowie an der Hochschule Luzern – Musik.

Daniel Dodds, Violine
Der australisch-schweizerische Solist, Kammermusiker und Pädagoge Daniel Dodds ist seit 2000 erster Konzertmeister und seit 2012 künstlerischer Leiter der Festival Strings Lucerne. Seit 2008 spielt er ausserdem im LUCERNE FESTIVAL ORCHESTRA und präsentierte sich in diesem Rahmen auch als Kammermusiker. Als Solist konzertierte Daniel Dodds letztlich mit dem Orchestra della Svizzera Italiana unter Vladimir Ashkenazy, dem Australian World Orchestra unter Zubin Mehta, sowie mit dem Sofia Philharmonic und den Hamburger Symphoniker. Zukünftige Konzerte als Solist spielt Daniel Dodds mit den Festival Strings Lucerne, als Artist Étoile 2016 in 4 Konzerten mit dem Bachensemble Luzern sowie mit dem englischen Ensemble für historisch-informierte Aufführungspraxis, The Hanover Band. Daniel Dodds, der als Dozent für Violine und Kammermusik an der Hochschule für Musik – Luzern lehrt, spielt die Stradivari «ex Baumgartner» aus dem Jahr 1717.

Talent Strings der Festival Strings Lucerne
Die Talent Strings sind ein Förderprojekt der Festival Strings Lucerne für besonders begabte junge Streicherinnen und Streicher. In enger Zusammenarbeit mit Mitgliedern des Orchesters erhalten die Jugendlichen intensive künstlerische Förderung und sammeln früh Bühnenerfahrung in anspruchsvollen Konzertprojekten. Wie hoch das Niveau dieser jungen Musikerinnen und Musiker bereits ist, zeigen auch ihre Wettbewerbserfolge: Allein 2025 gingen aus dem Umfeld der Talentwoche insgesamt 31 Preise hervor; beim Schweizerischen Jugendmusikwettbewerb und weiteren Schweizer Jugendwettbewerben überzeugten die Mitglieder der Talent Strings mit Spitzenleistungen.

Marie-Claude Chappuis, Mezzosopran
Marie-Claude Chappuis singt regelmässig unter Dirigenten wie Riccardo Chailly, René Jacobs und Zubin Mehta. Zu ihren Karrierehöhepunkten zählen «Idomeneo» unter Nikolaus Harnoncourt, «L’incoronazione di Poppea» an der Berliner Staatsoper, «Dido and Aeneas» in der Regie von Sasha Waltz (Staatsoper Berlin, Teatro Real Madrid) sowie Beethovens 9. Sinfonie unter Zubin Mehta. Sie war zudem zu Gast am Theater an der Wien, Opernhaus Zürich, Teatro alla Scala und bei den Wiener Philharmonikern.
Ihre umfangreiche Diskographie zählt zahlreiche Einspielungen, darunter Bachs «Matthäus-Passion» mit Chailly (Decca) und «La Clemenza di Tito» mit René Jacobs (Grammy-nominiert), sowie mehrere Solo-Alben. Zuletzt erschien «Je t’aime – Mélodies et airs d’opéras français» (Legendis 2025).

Joël Marosi, Cello
Joël Marosi studierte bei Heinrich Schiff, Claus Kanngiesser und Arto Noras und schloss 1996 sein Solistendiplom mit Auszeichnung ab. 1992 erhielt er den Förderpreis des Bundespräsidenten beim Mendelssohn-Wettbewerb Berlin. Als Solist spielte er u.a. mit dem Orchestre de Chambre de Lausanne und dem Musikkollegium Winterthur, unter Dirigenten wie Ton Koopman und Christian Zacharias. Von 2000 bis 2003 war er erster Solocellist im Sinfonieorchester Basel, seit 2005 hat er diese Position im Orchestre de Chambre de Lausanne inne. Er ist Gründungsmitglied des Zürcher Klaviertrios sowie der 4Cellists und hat zahlreiche Aufnahmen bei Claves, Harmonia Mundi und Sony Asia veröffentlicht. Seit 2023 lehrt er als Professor an der Musikhochschule Luzern.

David Desimpelaere, Kontrabass
David Desimpelaere ist Solokontrabassist beim Luzerner Sinfonieorchester und Professor für Kontrabass an der Hochschule Luzern – Musik. Als Gast-Solobassist folgte er Einladungen renommierter Orchester wie dem London Symphony Orchestra, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Orchestre de Paris und gibt weltweit Meisterkurse. Gemeinsam mit seinem Bruder Erik veröffentlicht er regelmässig Aufnahmen auf YouTube und Spotify. Sein Interesse an neuer Musik führte zu mehreren Erstaufführungen in renommierten Konzertsälen. David studierte bei Rinat Ibragimov an der Guildhall School of Music and Drama London sowie bei Bozo Paradzik in Freiburg.
Der Nichtmusiker
Markus Marthaler
Markus Marthaler ist nicht nur Mitbegründer und Gastgeber von Abendbier zum Klavier. Sein Fokus in der täglichen Arbeit gilt der persönlichen Entwicklung des Menschen. Darüber hält er Vorträge, führt Seminare durch und hat sich durch verschiedene Sachbücher einen Namen gemacht.
In faszinierender Weise gelingt es ihm immer wieder, Kunst und Kultur im Zeichen des inneren Wachstums des Menschen auf symbolisch tiefgründige Weise zu verbinden. So auch im gemeinsam mit Marian Rosenfeld entwickelten Format «Musik und Geist».
VERANSTALTUNGSORTE
Rotkreuz
Dorfmattsaal
Dorfmatt 1
6343 Rotkreuz
Schweiz
Schlieren
Neues Pfarreizentrum
Uitikonerstrasse 39
8952 Schlieren
Schweiz
Parkplätze vorhanden
10 Gehminuten vom Bahnhof Schlieren
Bus Nr. 201, Haltestelle Kampstrasse
Musik Hug, Zürich
Talacker 21
8001 Zürich
Schweiz
Garage Kaufleuten (Talacker 34)