Das Konzept

Entspannt in den Feierabend – mit einem frischen Bier und klassischer Musik!​

Wie eine Schnaps- zu einer Bieridee wurde

Nach einer gemeinsamen Einladung mit Freunden verliessen wir in der Pause den Konzertsaal. In teuren, aber nicht immer bequem wirkenden Kleidern strömten die Menschen zum Champagner. Das Gehörte wurde interpretiert, kritisiert und nicht selten mit enthusiastischem Halbwissen bewertet. Markus war der erste, der die Stirn runzelte, und auch mich beschäftigte diese Stimmung. Wir bestellten uns ein Bier und waren uns einig. Es muss noch etwas anderes geben, etwas, das unkompliziert, nahbar und doch professionell sein sollte. – „Lass uns doch selber aktiv werden, anstatt nur zu klagen. Wir machen etwas ganz Besonderes und Neuartiges!“ 

Die Idee war geboren…

Konzerpianistin Marian Rosenfeld lehnt am Klavier auf dem ein frisches Bier steht
Markus Marthaler schenkt beim Meet and Greet Wein aus

Das war vor 5 Jahren. Die Idee, klassische Musik zu hören, dazu ein Bier zu trinken, aber auch der anschliessende Apéro mit den Musiker:innen war ein Erfolg. Grossartige Künstler:innen waren bei uns zu Gast und haben mit ihrer Musik, aber auch in den persönlichen Begegnungen ein stetig wachsendes Publikum berührt und inspiriert. „Abendbier zum Klavier“ ist längst den Kinderschuhen entwachsen: Es ist zu einem festen Bestandteil im Programm vieler Klassikliebhaber geworden, hat aber auch viele Menschen für die Klassik begeistert, welche damit bisher wenig zu tun hatten. Dafür bin ich, Marian Rosenfeld, als künstlerische Leiterin sehr dankbar.

Und überhaupt…

War es früher nicht so, dass Mozart, Chopin, Brahms – überhaupt viele Komponisten ihre Werke oft erst einmal im Kreise ihrer Freunde und Familien aufführten. Bei diesem Musizieren in der eigenen Stube oder im Salon kamen andere Künstler, Freunde und Musikbegeisterte hinzu. Genau diese Stimmung will „Abendbier zum Klavier“ auch erzeugen. Begeisterung, Enthusiasmus und Dankbarkeit gegenüber jener Kunst, die uns immer auch mit dem eigenen Herzen zu verbinden vermag.

Markus Marthaler schenkt beim Meet and Greet Wein aus

Wo, wenn nicht mit solchen Erlebnissen gelingt es, die eigenen Kraftquellen vermehrt zu erleben und gestärkt in den Alltag zurückzukehren?

Die Veranstalter

Abendbier zum Klavier Veranstalterin Marian Rosenfeld sitzt mit schwarzer Lederjack auf einer Stiege

Marian Rosenfeld, künstlerische Leitung

wurde als Dreizehnjährige in die Meisterklasse von Homero Francesch an der Musikhochschule Zürich aufgenommen und debütierte ein Jahr später im Grossen Saal der Tonhalle Zürich. Sie wurde an internationalen Wettbewerben wie dem Eurovisionswettbewerb für junge Musiker, dem ARD Wettbewerb oder dem Robert Schumann Wettbewerb in Zwickau ausgezeichnet.

Europaweite Auftritte führten sie unter anderem nach Wien, Salzburg, Lissabon, London, Berlin oder Prag. Sie trat mit dem Mozarteum-Orchester Salzburg, dem Münchner Kammerorchester oder dem Zürcher Kammerorchester unter Dirigenten wie Franz Welser-Möst, Pinchas Steinberg, Olivier Cuendet und Hans Graf auf.

Markus Marthaler - Mitveranstalter von Abendbier zum Klavier in dunkelblauem Sakko

Markus Marthaler, Projektleitung

ist Autor verschiedener Bücher und Begleiter von Menschen in persönlichen und unternehmerischen Entwicklungsprozessen. Was ihn in erster Linie mit der Musikwelt verbindet, ist die Liebe zur klassischen Musik.

Er ist Mitbegründer des Konzeptes Abendbier zum Klavier. Als eingefleischter Idealist und Optimist, hat er von Beginn an die notwendigen organisatorischen Massnahmen eingeleitet, die «Bieridee» in die Realität umzusetzen.
Einerseits in der Rolle des Agenten für Marian Rosenfeld, andererseits als Gastgeber bei den Konzerten ist er dafür besorgt, dass sich das Publikum in jeder Hinsicht aufgehoben und willkommen fühlt.

JUGENDFÖRDERUNG

Gruppe rund um die Veranstalterin Marian Rosenfeld mit blauem Schal
Musikerinnen der Young Edition von Abendbier zum Klavier

«Young Edition»

Junge Musikstudierende arbeiten intensiv, um sich das umfangreiche Repertoire ihres Instrumentes anzueignen. Genauso gilt es jedoch, sich die nötigen technischen Fähigkeiten zu erarbeiten. Dabei sind Hingabe, Fleiss und Disziplin gefragt. Mit all dem Einsatz gibt es jedoch Dinge, die nicht zuhause geübt und auch nicht im Unterricht mit Dozierenden erprobt werden können:

Es sind jene Details, die auf der Bühne, während dem Auftritt passieren. Erst hier, im Rampenlicht, stellt sich heraus, was funktioniert, was sitzt, wie es sich anfühlt und wie man vor dem Publikum reagiert.

Deshalb sind Auftrittsmöglichkeiten von unschätzbarem Wert. Je mehr eine zukünftige Künstlerin auftritt, desto mehr Sicherheit entsteht. Schlussendlich ist das Ziel, die Nervosität zu überwinden und sich ganz in die Musik zu versenken.

Mit «Young Edition» haben wir gerade deshalb seit 2023 ein neues, zusätzliches Format für junge Musiktalente geschaffen.

Zudem liegt uns am Herzen, dass junge Musizierende mit Freude den Austausch mit dem Publikum erleben und sich persönlich einbringen. 

Wir möchten dadurch etwas dazu beitragen, dass junge Musiker:innen Klassik auf eine etwas andere Weise unter die Menschen bringen.

Supporting Act in lila Kleid

«Supporting Act»

Eine weitere Form, jungen Talenten ein Publikum zu geben, ist unser «Supporting Act». Von Rock und Popkonzerten kennt man dies auch als «Vorband». Vor Beginn des eigentlichen Programms erhalten junge Talente die Möglichkeit, während 10 Minuten das Publikum mit einer Kostprobe ihres Könnens zu begeistern.