Klangmalerei – Rückblick auf zwei besondere Abende:

Trotz der Nähe zu Weihnachten waren die Säle in Rotkreuz und Schlieren erfreulich gut gefüllt. Das Publikum durfte zwei stimmungsvolle Konzertabende erleben, geprägt von poetischer Ausdruckskraft und feinem musikalischem Gespür.

Ursula Sarnthein und Marian Rosenfeld präsentierten sich als eingespieltes Duo, nicht nur im musikalischen Zusammenspiel, sondern auch in ihrer charmanten Moderation. Gemeinsam führten sie durch ein Programm, das Klangfarben und Kompositionsstile auf faszinierende Weise miteinander verband.

Den Auftakt bildeten Robert Schumanns Märchenbilder, die mit verinnerlichten, poetischen Klängen berührten. Marin Marais überraschte anschliessend mit barocker Lebendigkeit und feinen Improvisationen. Die Interpretation wirkte spontan, subtil und eigenwillig. Einen weiteren Höhepunkt bildete Edvard Griegs Sonate in c-Moll, ursprünglich für Violine, von Ursula Sarnthein auf der Bratsche dargeboten. Ihr Spiel spannte den Bogen von hellen, strahlenden Farben bis hin zum warmen, tiefen Bratschenklang.

Auch in der Moderation zeigten die beiden Künstlerinnen Nähe, Witz und Tiefe und luden das Publikum ein, in ihre musikalische Gedankenwelt einzutauchen.

Zum Abschluss erklang als zarte Zugabe „Es ist ein Ros’ entsprungen“. Schlicht, innig und berührend wurde dieses Stück zu einer stimmungsvollen Einstimmung auf das letzte Adventswochenende und bildete einen wunderschönen Abschluss des Abends.

Beim anschliessenden Apéro kamen Stammgäste und neue Besucherinnen und Besucher ins Gespräch. Es war ein lebendiger Ausklang voller Begegnungen und schöner Resonanz.

Ein herzlicher Dank gilt den grossartigen Teams in Schlieren und Rotkreuz und allen, die an diesen beiden besonderen Abenden mit dabei waren.

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